Google Panda ist der Codename für ein Update an Googles Suchalgorithmus. Es wurde erstmals 2011 veröffentlicht und gilt als eines der wichtigsten Updates in der Geschichte der Suchmaschine.

Was ist das Ziel des Panda Updates?

Googles Matt Cutts antwortete auf die Frage was man tun könne, wenn die eigene Seite vom Update betroffen ist:

…make sure that you’ve got high-quality content.

Damit fasst er das die Aufgabe des Panda Updates in einem Satz zusammen. Die Änderungen am Algorithmus sind Googles Qualitätsoffensive, das Ziel sind hochwertigere Suchergebnisse (SERPs) für den User. Laut Aussagen des Unternehmens, betraf das Update zum Zeitpunkt des Rollouts ca. 12% aller englischsprachigen Suchanfragen. Betroffen sind dabei meist nicht nur einzelne Unterseiten, sondern das Ranking der Website generell, damit hat Panda für betroffene Seiten massive Auswirkungen.

Welche Seiten sind vom Panda Update betroffen?

Die Methoden nach denen Google qualitativ hochwertigen Content von Minderwertigem unterscheidet sind vielfältig. Seiten auf die folgende Punkte zutreffen, haben dank dem Panda Update mit einem Rankingverlust zu rechnen:

  • kaum eigener Content. Wer einzigartige Inhalte (Unique Content) bietet, gewinnt.
  • eine hohe Absprungrate (Bounce Rate).
  • Duplicate Content. Wer Inhalte auf vielen Unterseiten recycelt wird bestraft.
  • zu viel Werbung. Seiten mit mehr Werbung als Content gelten als minderwertig.
  • Interne Verlinkung zu leeren Seiten.
  • Boilerplate Text. Immer gleiche Textbausteine sind mit Vorsicht einzusetzen.
  • kurze Verweildauer. Bleibt der User nur kurz, wertet Google das als Zeichen für schlechten Content.
  • Keyword Stuffing. Unnatürlich häufiges Vorkommen eines Keywords verschlechtert das Ranking.

Auswirkungen für Suchmaschinenoptimierung

Googles Kampf für besseren Content bedeutet das Ende für Contentfarmen. Die Erstellung von hochwertigen Inhalten wird damit aufwändiger, ebenso wie ranking-taugliche interne Verlinkung. Der Fokus liegt künftig noch stärker auf guter Usability, die User Experience wird als Rankingfaktor immer wichtiger. Werbung bleibt natürlich erlaubt, doch Seiten auf denen die Inhalte gut unter diversen Ads versteckt sind, müssen sich auf Rankingverlust einstellen.

FAZIT

Wie üblich belohnt Google mit dem Panda Update SEOs, die nach den Regeln des Unternehmens spielen (White Hat SEO). Wer seine Inhalte gemäß den Google Quality Guidelines erstellt, wird sich weiter oben in den Suchergebnissen wieder finden. Webmaster die Suchmaschinen bisher mit leeren Seiten in die Irre führten (Black Hat SEO), werden ihre Strategie überdenken müssen.

VIDEO: Matt Cutts gibt Tipps für Panda Opfer

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