Dateinamen SEO, also die für die Suchmaschinenoptimierung optimale Namensgebung von Dateien, kann im Kampf um das beste Ranking im Zweifelsfall den Ausschlag geben. Es lohnt sich vor allem am Beginn eines Projekts bereits diszipliniert auf den richtigen Dateinamen zu achten. Das erspart später hohen Aufwand bei der Optimierung.

Welche Dateinamen gilt es zu optimieren?

Suchanfragen zum Thema Dateinamen und SEO drehen sich in der Regel um suchmaschinenoptimierte Bilder-Dateinamen. Da Bildern im SEO eine bedeutende Rolle zukommt (Suchmaschinen-Bildersuche), ist hier der Dateiname tatsächlich besonders wichtig. Ein weiterer zentraler Dateiname ist der Name der HTML Seite. Und in der Folge alle Dateielemente die auf der Seite eingebunden sind, typisch sind neben Bildern z.B. PDF-Dateien.

Die Grundregeln im Dateinamen SEO

Folgende Tipps sind grundsätzlich auf Suchmaschinenoptimierung ausgerichtet, sie erleichtern aber auch die Handhabung von Dateien im EDV-Alltag.

  • Großschreibung ist zu vermeiden, alle Worte werden klein geschrieben.
  • Umlaute und Sonderzeichen sind ebenfalls zu vermeiden.
  • die einzelnen Worte werden durch Bindestriche getrennt, Leerzeichen sollten nicht vorkommen.

Diese Vorgaben sollten eingehalten werden, auch wenn Suchmaschinen wie Google inzwischen immer besser darin werden, z.B. Umlaute richtig zu interpretieren. Auch Leerzeichen in Dateinamen werden inzwischen von Google als Worttrenner interpretiert.

Sprechende Dateinamen im SEO

Als sprechende Dateinamen bezeichnet man eindeutige Bezeichnungen die auf die Natur der Datei schließen lassen. Besonders beim Bilder-SEO, aber auch grundsätzlich bei der Benennung von Dateien sind sie sinnvoll. Im Vergleich zu „image002.jpg“ ist der Name „kleiner-laubfrosch-auf-seerose.jpg“ für Suchmaschinen optimal zu interpretieren. Und am eigenen PC bei der Suche schadet der genauere Name ebenfalls nicht.

Dateinamen mit Bindestrich oder Unterstrich?

Dateinamen sollten für SEO mit Bindestrich (Minus auf der Tastatur) geschrieben werden. Googles Matt Cutts erklärt dies folgendermaßen: die Programmierer in Googles Anfangszeit wollte in der Lage sein, nach Programmierbegriffen wie TMP_MAX (aus der Programmiersprache C++) zu suchen. Dementsprechend wurde und wird der Unterstrich als verbindendes Zeichen betrachtet. Nur der Bindestrich wird daher eindeutig als Trennzeichen zwischen einzelnen Wörtern erkannt.

FAZIT

Besonders beim Start eines neuen Website-Projekts sollte man sich mit dem Thema suchmaschinenoptimierter Dateinamen auseinandersetzen. Es ist diese Art von SEO-Feinschliff der Spitzenrankings ermöglicht. Für einen Einblick in die Komplexität von Suchmaschinenoptimierung, und der dabei ineinander greifenden Faktoren am Beispiel Dateiname, empfiehlt die Redaktion das Experiment zu „mohakenox“ nachzulesen.

VIDEO: Googles Matt Cutts über Bindestrich vs. Unterstrich in der URL

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